Belize Exposure

Willkommen durch die Kinder von Dolores Village, einem der Exposure Zielorte

Achtung, lieber Leser: Die Reise ist ausgebucht, die hier enthaltenen Informationen dienen lediglich dazu, die Teilnehmer auf dem neuesten Stand zu halten. Wenn Du aber Interesse hast, in einem der nächsten Jahre bei so etwas dabei zu sein (dann aber eher nach Afrika), melde Dich schon mal per Mail, damit wir Dich auf den Infoverteiler setzen können. Danke.

Aktualitätsstand dieser Website und der darin enthaltenen Informationen: 11.6.2010)

Programmelemente

Die Reise besteht aus drei verpflichtenden Elementen:

•        Ein Vorbereitungstreffen
•        Die Reise selbst
•        Ein Nachbereitungstreffen

Vorbereitungstreffen
Das Vorbereitungstreffen vom 25.-27. Juni in Basel dient dazu, dass sich die Reiseteilnehmer kennenlernen. Da man drei Wochen unter ungewohnten und für einige auch schwierigen/fordernden Lebensbedingungen verbringen wird, ist dies wichtig für das Gelingen der Reise insgesamt. Daneben gibt es natürlich Informationen zu Belize und den Maya-Indianern, Abklärung offener Fragen, Besprechung der Vorbereitung, ggf. auch, was man aus Europa mitnehmen könnte, um den Menschen vor Ort zu helfen, bzw. was hilft, um mit den Maya in Kontakt und ins Gespräch zu kommen (was vor allem über die Kinder leicht geht). Die Exposure hat sodann einen starken religiös-spirituellen Akzent: Wer die Welt der Maya verstehen will, muss ein Vorverständnis von Spiritualität besitzen. Da diese Reise von Katholischen Hochschulgemeinden getragen wird, ist sie auch als eine Begegnung zwischen Christen gedacht.

Reise (Vorläufiges Programm)

28.7. Abflug vom Flughafen Frankfurt
29.7. Ankunft auf dem Philip Goldson Flughafen von Belize City, Bustransfer nach Punta Gorda.
30.7. Vormittags: Ausschlafen, ankommen, ausruhen, bummeln in Punta Gorda
         Ab Nachmittag: Begrüßung, Einführung, Kennenlernen, erste inhaltliche Programmpunkte.
31.7. Vorträge/Diskussion zu den Themen Belize, Land und Leute, sein Platz in der globalisierten Welt, seine interkulturelle Bevölkerung, soziale, wirtschaftliche, ökologische Probleme, vertiefte Präsentationen zur Maya Kultur.
1.8.  Sonntagsgottesdienst in San Antonio, kurzer Input zum Unterschied zwischen den Mopan und Q'eqchi Mayas. Mittagessen. Ausflug zu den Maya-Ruinen Lubaantun und Nim-Li Punit, je nach Zeit Besuch und Schwimmen in der Blue Creek Höhle. Abends: Fortführung des Vortrags- und Begegnungsprogramms.
2.8.    Vormittags: Fortführung des Vortrags- und Begegnungsprogramms
          Mittags: Abreise mit den „Marktbussen“ nach Otoxha und Dolores. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Exposure steht, dass die Teilnehmer in Gastfamilien mitleben und deren Alltag teilen. Der zweite Teil der Exposure steht im Zeichen von Projekten, d.h. mit der Bevölkerung/der gastgebenden Jugendgruppe, werden gemeinsame Projekte durchgeführt: In Otoxha wird an der Schule, in Dolores an der Kirche gearbeitet, ebenso gibt es eine Freizeit für die Grundschulkinder.
13.8. Rückreise aus den Gastdörfern mit den „Marktbussen“ nach Punta Gorda
Bis zum 15.8. Auswertung der gemachten Erfahrungen, das Ziehen von Schlussfolgerungen für den Einzelnen und die Gruppe, bei schönem Wetter bzw. ausreichendem Geld noch ein Ausflug zu den Inseln am Korallenriff zum Schnorcheln.
16.8. Abflug
17.8. Rückkunft in Frankfurt

WICHTIG: Dieses Programm kann sich ändern, da bestimmte Elemente noch nicht geplant sind bzw. unter den dortigen Bedingungen nur schwer planbar sind.

Nachbereitungstreffen
Vom 1.-3. Oktober treffen sich alle Teilnehmer nochmals in Basel zu einer gemeinsamen Auswertung, um die gemachten Erfahrungen zu vergleichen und zu vertiefen. Sollte es sich während der Auswertung in Belize schon angedeutet haben, wäre dies auch der Ort, wie man die besuchten Familien und Dörfer nochmals von Europa aus eine Unterstützung zukommen lassen könnte.

Landesinfos

Wer „Belize“ in Google eingibt, bekommt eine Reihe von Informationsmöglichkeiten angeboten. Bei alledem ist wichtig zu bedenken, dass wir uns vornehmlich im Süden des Landes aufhalten. Der Süden von Belize ist äußerst friedlich und harmonisch. In den drei Jahren, die Jörg Alt dort lebte, kam es zu keinen nennenswerten Straftaten, erst recht nicht gegenüber Touristen. Es kam ebenso zu keinen Malariafällen, Prophylaxe ist deshalb nicht nötig. Wer ganz sicher gehen will, kann eine Malaria-Notfallversorgung für den Fall der Fälle mitnehmen. Bis auf zwei Dörfer gibt es gutes Trinkwasser („treated water“), die anderen Dörfer leben von Quellen und Brunnen. Wer dennoch Wasserdesinfektionspillen mitnehmen will, kann dies tun. Wichtig ist ein gutes Sonnenschutzmittel und Insektenschutz. Das Essen ist gut verträglich (alles „Bio-Anbau!“), wenn man mit Chili und scharfen Gewürzen keine Probleme hat. Durchfalltabletten in einem fremden Land sind freilich nie verkehrt. Drei Dinge muss man für diese Reise allerdings zur Kenntnis nehmen: Es ist Hurrikan-Saison, d.h. man muss mit Sturm, starkem Regen und damit verbundenen Einschränkungen und Unbequemlichkeiten rechnen. Es ist sodann ein armer Landesteil: Es gibt keine Elektrizität, WCs und fließendes Wasser (evtl. Problem für Kontaktlinsenträger). Und: Infrastruktur und medizinische Versorgung ist weit unter dem europäischen Standard, wenngleich mittlerweile eine verbesserte Abdeckung mit Telefon- und Handy es erleichtert, (Not-)Hilfe zur organisieren.

Kosten

Der Teilnehmer trägt vor allem die Kosten des Flugs. Die Kosten innerhalb von Belize (Transfer, Unterbringung, Verpflegung, Referentenhonorare, Ausflugsprogramm) werden weitestmöglich von der Jesuitenmission Nürnberg gesponsert.

Freilich: Der Flug in ein dermaßen kleines und abgeschnittenes Land ist teuer. Das günstigste Angebot, welches wir über eine Gruppenreservierung bekommen haben, liegt bei 1200 Euro (Flug+Kerosinzuschlag+Steuern). ABER: Für Teilnehmer, die einen deutschen Wohnsitz haben und die jünger als 26 Jahre sind, sind Reisekostenzuschüsse beantragt und wir gehen davon aus, dass 200 Euro übernommen würden, d.h. die Kosten, die der Teilnehmer/die Teilnehmerin decken müssten, läge bei 1000 Euro.

Selbst getragen müssen darüber hinaus von den Teilnehmern die Anreise zum und Rückreisekosten vom Frankfurter Flughafen, Reiseversicherungen, eventuell erforderliche Impfungen (mit dem Arzt sprechen!) und die Kosten für das Vor- und Nachbereitungswochenende. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass die Reiseteilnehmer einen maschinenlesbare oder (noch besser) biometrischen Pass haben und gegebenenfalls besorgen müssen. Ein Einreisevisum nach Belize ist für unsere Reisedauer kostenfrei, die üblicherweise bei der Ausreise aus Belize fälligen "Departure fees" von 39,25 US$ sind bis auf 3,50 US$ im Ticket enthalten.

Was muss man mitnehmen?

Im August ist Regenzeit. Das bedeutet nicht, dass es pausenlos regnet, wohl aber öfters, kurz und heftig. Entsprechend sind Gummistiefel wichtig, ansonsten abwaschbare und leicht trocknende Turnschuhe, Bade- und Gummischlappen. Regencapes sind wenig hilfreich, weil man durch das Schwitzen darunter genauso nass wird, wie wenn man erst gar nichts anhat. Auch die in Europa üblichen Schirme sind angesichts des tropischen Starkregens eher nutzlos. Da von Männern Mitarbeit auf dem Feld und von Frauen Hilfe im Haushalt erwartet wird bzw. während des Projektteils Mithilfe beim Bauen und Streichen, bitte nicht gerade die teuerste Kleidung mitnehmen! Temperaturmäßig kann es heiß und feucht werden, d.h. T-Shirts und leichte Hosen sind meistens ausreichend. Die kältesten Räume werden jene sein, wo Klimaanlagen existieren – davon gibt es allerdings im Zielgebiet unserer Reise recht wenig. Bei den Familien kann man in der dort üblichen Hängematte übernachten. Das ist für einige Stunden ganz nett, aber nicht jeder findet es für eine ganze Nacht bequem. Deshalb auf alle Fälle eine Isomatte/Luftmatratze mitbringen, dazu Schlafsack (bei diesem aufpassen, dass er nicht zu warm ist). Beides kann ggf. auch am Flughafen oder im Guest-House nützlich sein. Ansonsten: Der beste Schutz gegen Insekten und Sonnenbrand ist leichte Kleidung, d.h. je mehr Hautoberfläche bedeckt ist, umso besser. Auch eine Kopfbedeckung mit Krempe ist in diesem Kontext sehr empfehlenswert. Moskitonetze: Wer eines hat, ruhig mitnehmen. Ansonsten kann man billige Netze in Punta Gorda auf dem Markt kaufen. Last not least: Das tägliche Bad findet im örtlichen Fluss statt, die Maya wären durch das Auftauchen von String-Tangas und anderer aufreizenden Wäsche sehr irritiert!

Belize im Internet

Wenn man auf Google Earth „Punta Gorda, Belize“ eingibt, kann man zunächst deutlich die „Stadt“ sehen, in der wir unsere Exposure beginnen werden (wir wohnen neben den Pfarrhaus, am südlichen Ende, dem Haus, wo die beiden Fotos mit den Namen „Full Moon“ und „Sunrise from Veranda“ aufgeführt sind – das gibt auch schon einen Eindruck von der Aussicht, die wir dort vom Guest-House aus haben werden). Auch einige der Dörfer, in denen die Reise-Teilnehmer wohnen werden, sind deutlich im Grenzstreifen zu Guatemala erkennbar: Machakilha, Dolores, Otoxha und San Benito Poite. Bei den anderen Dörfern ist die Auflösung weniger gut, man sieht zwar die „Dirt Roads“, muss aber dennoch wissen, wo sie liegen (Crique Sarco, Sunday Wood, Corazon Creek, San Lucas und Santa Teresa).

Weitere Infos

Die Informationen auf dieser Seite werden ständig ergänzt und aktualisiert. Ansonsten folgender Kontakt:

P. Dr. Jörg Alt SJ
Königstraße 64
90402 Nürnberg
Tel. 0911 2346-171
Fax 0911 2346-174
Joerg.alt@khg-nuernberg.de
www.khg-nuerberg.de
 
DIE INFORMATIONEN AUF DIESER WEBSITE WERDEN AKTUALISIERT, WENN SICH NEUE INFORMATIONEN ERGEBEN